Startseite - Gusseisen

Gusseisen

Herstellung von Gusseisenteilen auf Bestellung

Wenn ein Bauteil formstabil sein, Belastungen gut standhalten und nicht so viel kosten soll wie eine komplexe Stahlbaugruppe, fällt die Wahl meist auf Gusseisen. Für die Industrie ist das kein „vereinfachtes Material“, sondern eine funktionale Lösung für konkrete Aufgaben: Gehäuseelemente, Fundamente, Deckel, Luken, Ringe, Stützen und Teile, die anschließend in die Montage oder mechanische Bearbeitung gehen.

Genau solche Aufträge übernimmt die Westliche Gießereigruppe, zu der die OOO „Zavod Promlit“ und die OOO „Zavod Gorstal“ gehören. Wir fertigen sowohl Serienpositionen als auch Einzelteile für die Reparatur oder den Austausch einer Baugruppe. Liegt dem Kunden eine Zeichnung vor, erfolgt die Berechnung schneller. Ist die Dokumentation verloren gegangen, kann ein Musterstück für die Produktion übergeben werden, anhand dessen die Geometrie wiederhergestellt und das Material ausgewählt wird. Dieses Format ist praktisch, wenn man nicht nach einem „ähnlichen Produkt“ suchen, sondern das benötigte Teil mit klaren Abmessungen und einer verlässlichen Lebensdauer schnell in die Produktion geben möchte.

Welche Bauteile am häufigsten bestellt werden

Tatsächlich sind Gussstücke Gusseisen in den unterschiedlichsten Branchen gefragt: von der Kommunalwirtschaft bis zum Maschinenbau. Es werden nicht nur große Gehäuseelemente bestellt, sondern auch absolut anwendungsorientierte Positionen, bei denen Maßhaltigkeit, Belastbarkeit und die Möglichkeit der Nachbearbeitung nach dem Gießen entscheidend sind.

Am häufigsten gehen folgende Bauteile in die Produktion:

  • Pumpen- und Getriebegehäuse;
  • Deckel, Flansche und Grundplatten;
  • Luken, Rahmen und Gitter;
  • Maschinenbetten und Fundamente;
  • Ringe, Passstücke und Hilfselemente;
  • Rohlinge für die spätere mechanische Bearbeitung.

Ein eigener Auftragsbereich ist der Kanalguss. Hier sind Einbaumaße, das Gewicht des Erzeugnisses, die Betriebsfestigkeit und die Stabilität der Charge besonders wichtig. Für Kommunal- und Straßenbauprojekte wird regelmäßig auch eine Schachtabdeckung Gusseisen benötigt, wenn es darauf ankommt, nicht einfach nur ein schweres Teil zu erhalten, sondern ein Produkt mit der richtigen Geometrie, einwandfreiem Sitz und einer klar definierten Belastungsklasse.

Welches Gusseisen für welche Aufgaben gewählt wird

Der einfachste Fehler passiert bei der Materialauswahl. Äußerlich können zwei Bauteile identisch aussehen, aber im Betrieb hält das eine jahrelang problemlos stand, während das andere anfängt zu reißen, sich zu verziehen oder schnell zu verschleißen. Daher wird die Güteklasse nicht formal ausgewählt, sondern exakt auf die spätere Funktion der Baugruppe abgestimmt.

Wenn gute Zerspanbarkeit, eine stabile Form und eine ordentliche Schwingungsdämpfung gefragt sind, eignet sich für diese Anforderungen meist die Produktion in einer Grauguss Gießerei. Dies ist eine sinnvolle Option für Gehäuseteile, Platten, Deckel und Fundamente, bei denen technologische Machbarkeit und angemessene Herstellungskosten im Vordergrund stehen.

Ist die Belastung höher und wird von dem Bauteil eine größere Festigkeitsreserve erwartet, plant man im Projekt meist GGG Guss ein. Dieses Material wird bevorzugt für hochbelastete Gehäuse, Stützelemente und Teile verwendet, die unter härteren Bedingungen arbeiten.

Für einige Aufträge eignet sich auch duktiles Gusseisen, wenn eine zuverlässigere Funktion unter wechselnden Belastungen erforderlich ist und man die Lebensdauer des Bauteils im realen Betrieb nicht riskieren möchte.

Um die Orientierung zu erleichtern, lässt sich die grundlegende Auswahllogik wie folgt zusammenfassen:

Aufgabentyp Was in der Regel gewählt wird
Gehäuse- und Werkzeugmaschinenteile Grauguss
Hochbeanspruchte Baugruppen Hochfestes Gusseisen (Sphäroguss / GGG)
Kommunale Elemente Grau- oder Sphäroguss, je nach Belastung
Verschleißteile Spezielle verschleißfeste Güteklassen

Was vor Auftragsbeginn wichtig ist

Damit sich die Berechnung nicht in die Länge zieht, ist es am besten, sofort ein Maximum an Ausgangsdaten zu übermitteln:

  • Zeichnung oder Skizze;
  • Muster des Bauteils;
  • Abmessungen und Gewicht;
  • Einsatzbedingungen;
  • Notwendigkeit einer mechanischen Bearbeitung;
  • Gewünschte Lieferzeit.

Im Grunde beginnt eine vernünftige Gusseisen Herstellung nicht mit dem Schmelzen, sondern mit der richtigen Definition der Aufgabenstellung. Wenn Geometrie, Belastung und Anforderungen an das Bauteil klar sind, ist es viel einfacher, die Güteklasse zu bestimmen, die Kosten zu kalkulieren und den Auftrag ohne unnötige Nachbesserungen direkt zu starten.